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	<title>IMMOVATION Kapitalanlagen</title>
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		<title>vdp-Immobilienpreisindex Q2/2026: Uneinheitliche Entwicklung der Immobilienpreise</title>
		<link>https://immovation.immobilien/vdp-immobilienpreisindex-q2-2026-uneinheitliche-entwicklung-der-immobilienpreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[vdp-Index verzeichnet im zweiten Quartal 2026 Verteuerung von Wohnimmobilien und Preisrückgänge bei Gewerbeobjekten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>vdp-Index verzeichnet im zweiten Quartal 2026 Verteuerung von Wohnimmobilien und Preisrückgänge bei Gewerbeobjekten</strong></p>
<p>Die Immobilienpreise in Deutschland legten im zweiten Quartal 2026 insgesamt zu: Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 %. Gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres gingen die Preise marginal um 0,1 % zurück.</p>
<p>Die dem vdp-Index zugrunde liegenden Daten werden seit 2010 von vdpResearch erhoben und decken die Preisentwicklung auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien ab. Grundlage ist die Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten – damit hebt sich der vdp-Index von vielen anderen Preisindizes ab. Als Folge einer neuen Kooperation von vdpResearch und Deutscher Bundesbank erfolgte für einige Teil-Indizes zu Beginn dieses Jahres eine Anpassung der Index-Methodik. Als neues Basisjahr (Indexwert = 100) wurde 2022 definiert. Die historischen Daten wurden der neuen Methodik angepasst.</p>
<p>Zurückzuführen ist der Gesamtindex-Anstieg im Jahresvergleich auf die <strong>Wohnimmobilienpreise</strong>: Sie erhöhten sich von April bis Juni dieses Jahres um 1,9 %. <strong>Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreise</strong> verzeichneten hingegen im Vergleich zum Vorjahresquartal Preisrückgänge von -1,2 % und -0,2 %.</p>
<blockquote><p><strong>„Erwartungsgemäß reagiert der Gewerbeimmobilienmarkt stärker als der Wohnimmobilienmarkt auf die geopolitischen Entwicklungen, die gestiegenen Inflationserwartungen und die Zinsentwicklung.“<br />
</strong>vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>„Erstmals seit anderthalb Jahren bewegten sich die Preise in den Objektklassen wieder uneinheitlich: Während Büro- und Handelsimmobilien im Preis nachgaben, zeigte sich bei Wohnimmobilien weiterhin ein Preisanstieg – allerdings weniger dynamisch als in den Vorquartalen“, kommentierte <strong>vdp-Hauptgeschäftsführer</strong> <strong>Jens Tolckmitt</strong>. Erwartungsgemäß reagiere der Gewerbeimmobilienmarkt stärker und unmittelbarer als der Wohnimmobilienmarkt auf die geopolitischen Entwicklungen, die in der Konsequenz gestiegenen Inflationserwartungen und die daraus resultierende Zinsentwicklung. Auch die verhaltene konjunkturelle Entwicklung wirke sich wenig überraschend stärker auf Gewerbeimmobilien aus als auf Wohnimmobilien, bei denen der fortbestehende Nachfrageüberhang weiterhin zu Preissteigerungen führe.</p>
<h2><strong>Wohnimmobilien: Mangel an Wohnraum lässt Mieten weiter steigen</strong></h2>
<p>Unter den Wohnimmobilien, die auf Jahressicht insgesamt einen Preisanstieg von 1,9 % aufwiesen, verteuerten sich Eigentumswohnungen am stärksten: Zwischen dem zweiten Quartal 2025 und dem zweiten Quartal 2026 belief sich das Preiswachstum bei ihnen auf 2,6 %. Etwas geringer fiel das Wachstum bei Eigenheimen (2,0 %) und bei Mehrfamilienhäusern (1,6 %) aus. Mit Zuwächsen gegenüber dem ersten Quartal 2026 in Höhe von 0,3 % bei Mehrfamilienhäusern, 0,4 % bei Eigenheimen und 0,5 % bei Eigentumswohnungen entwickelten sich die Preise zuletzt auf vergleichbarem Niveau. Insgesamt ergab sich damit ein Gesamt-Preisanstieg bei Wohnimmobilien in Höhe von 0,3 % im Vorquartalsvergleich.</p>
<p>Die Lage auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt stellte sich von April bis Juni dieses Jahres unverändert angespannt dar. Der andauernde Mangel an Wohnungen ließ auch die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern weiter steigen: Mit 3,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten die Mieten allerdings eine geringere Zunahme als in den vergangenen Quartalen. Da sich die Neuvertragsmieten stärker als die Preise von Mehrfamilienhäusern erhöhten, nahm deren Rendite, gemessen am vdp-Index für Liegenschaftszinsen, zu: um 1,5 %.</p>
<blockquote><p><strong>„Wir unterstützen die angeschobenen Maßnahmen der Bundesregierung. Wichtig ist, dass diese jetzt zügig zur Umsetzung kommen und Wirkung entfalten.“<br />
</strong>vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>Die kürzlich erfolgte Ankündigung der Bundesregierung eines Baugesetzbuch-Upgrades sowie weiterer wohnungspolitischer und regulatorischer Vorhaben bewertete Tolckmitt positiv: „Dass Planungsverfahren drastisch beschleunigt werden sollen und von übertriebenen technischen Anforderungen abgewichen werden kann, ist genau das richtige Signal an alle Marktakteure.“ Zudem sei die nun angekündigte Abschaffung des sektoralen Systemrisikopuffers für Wohnimmobilienfinanzierungen, der die Finanzierung belaste, längst überfällig. Schon bei dessen Inkraftsetzung im Jahr 2022 habe die sachliche Rechtfertigung für diese Maßnahme gefehlt.</p>
<p>Auch die ebenfalls in Aussicht gestellte bundesgesetzliche Regelung, die die derzeit in Berlin intensiv diskutierte Vergesellschaftung großer privater Mietwohnungsbestände auf Landesebene verhindern soll, werde begrüßt: „Debatten über Maßnahmen, die Eigentum in Frage stellen, schaden dem Immobilienmarkt und dem Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich – und zwar schon jetzt. Denn sie sorgen für die Abwanderung von privatem Kapital, das dringend für den Neubau benötigt wird.“ Jenseits dessen könnten die für eine Vergesellschaftung aufzubringenden staatlichen Mittel sinnvoller für die Schaffung von neuem, zusätzlichem Wohnraum eingesetzt werden, um die Mangelsituation zu reduzieren. Der vdp unterstütze alle angeschobenen Vorhaben der Bundesregierung, die der Schaffung von Wohnraum dienten. Wichtig sei, dass diese Vorhaben nun zügig zur Umsetzung kommen und Wirkung entfalten, damit der Wohnungsmarkt in mittlerer Frist tatsächlich angekurbelt werde.</p>
<h2><strong>Wohnen Top 7*: Hauptstadt erneut mit geringstem Mietwachstum </strong></h2>
<p>Die Top 7-Städte verzeichneten im Vorjahresvergleich mit 2,1 % einen etwas höheren Anstieg der Wohnimmobilienpreise als im gesamten Bundesgebiet. Unter den Ballungsräumen verteuerten sich Wohnobjekte in Hamburg (3,8 %) am stärksten, gefolgt von Köln (2,5 %), Frankfurt und Düsseldorf (jeweils 2.4 %) sowie München (2,3 %). Dahinter rangierten Berlin und Stuttgart mit Wachstumsraten von 1,6 % bzw. 0,7 %. Insgesamt fiel die Preiszunahme bei den Top 7-Städten deutlich geringer aus als im ersten Quartal, als noch vier Top 7-Städte Preissteigerungen von mehr als 4,0 % im Vergleich zum Vorjahr verbuchten.</p>
<p>Mit durchschnittlich 1,5 % erhöhten sich die Neuvertragsmieten in den Top 7-Städten spürbar geringer als in Gesamtdeutschland (3,2 %). Während das höchste Mietwachstum in Düsseldorf festzustellen war (3,6 %), verzeichnete Berlin erneut den geringsten Zuwachs (0,6 %). Gemessen am vdp-Liegenschaftszinsenindex, gaben die Renditen in den Ballungsräumen um 0,7 % nach.</p>
<h2><strong>Büro- und Einzelhandelsimmobilien: Preise geben nach</strong></h2>
<p>Anders als die Preise von Wohnimmobilien gaben die Preise von Büros und Handelsobjekten im zweiten Quartal 2026 nach (-1,2 % bzw. -0,2 %) – der erste Rückgang auf Jahressicht nach fünf Quartalen. Treiber waren die Entwicklungen am aktuellen Rand: Büropreise gingen um -1,5 % zurück, Einzelhandelsimmobilien um -0,7 %.</p>
<p>Während sich das Mietwachstum bei Büros im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 auf 2,7 % belief, betrug es bei Einzelhandelsimmobilien 1,5 %. Basierend auf den Preis- und Mietentwicklungen legten die Renditen, gemessen am vdp-Liegenschaftszinssatzindex, um 4,0 % bei Büros und um 1,6 % bei Handelsimmobilien zu.</p>
<blockquote><p><strong>„Eine ambitionierte Umsetzung der Reformagenda und die Beruhigung geopolitischer Konflikte können positive Implikationen für Konjunktur und damit den Gewerbeimmobilienmarkt haben.“<br />
</strong>vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p><strong> </strong>„Die weitere Entwicklung der Gewerbeimmobilienmärkte hängt u. a. davon ab, ob bzw. wann eine Beruhigung der zahlreichen geopolitischen Konflikte erreicht und die von der Bundesregierung angekündigte Reformagenda umgesetzt wird und greift“, erklärte Tolckmitt. Beides könne positive Implikationen für die Konjunktur und damit den Gewerbeimmobilienmarkt haben, wenn die zahlreichen Herausforderungen ambitioniert angegangen würden.</p>
<hr />
<p>vdp-Immobilienpreisindex Q2/2026: Der vdp veröffentlicht vierteljährlich den Immobilienpreisindex.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung <a href="https://www.pfandbrief.de/site/de/vdp.html" target="_blank" rel="noopener">vdp</a> vom 08-2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baugenehmigungen für Wohnungen im März 2026: +11,5 % zum Vorjahresmonat</title>
		<link>https://immovation.immobilien/baugenehmigungen-fuer-wohnungen-im-maerz-2026-115-zum-vorjahresmonat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 11:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3406</guid>

					<description><![CDATA[Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis März 2026 zum Vorjahreszeitraum:<br />
</strong>+14,0 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt<br />
+13,7 % bei Einfamilienhäusern<br />
+23,2 % bei Zweifamilienhäusern<br />
+14,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern</p>
<p>Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11,5 % oder 2 200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1 300 auf 17 600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,0 % oder 900 auf 4 200.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Januar bis März 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an</strong></h2>
<p>Im Zeitraum von Januar bis März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 63 500 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 14,6 % oder 8 100 Wohnungen mehr als von Januar bis März 2025.</p>
<p>In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 51 700 Wohnungen genehmigt, das waren 14,0 % oder 6 300 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 13,7 % (+1 500) auf 12 100. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 23,2 % (+700) auf 3 600 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 14,9 % (+4 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen ging dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % (-100) auf 2 800 Wohnungen zurück.</p>
<p>In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 1 400 Wohnungen (+73,7 %; +600) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.</p>
<p>Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis März 2026 insgesamt 10 500 Wohnungen genehmigt, das waren 12,3 % oder 1 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.</p>
<p>Pressemitteilung Destatis<a href="https://www.destatis.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="link" data-id="https://www.destatis.de"> Nr. 166</a> vom 18. Mai 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Immobilienmarkt Deutschland 2026“ die Entwicklung der Topstandorte</title>
		<link>https://immovation.immobilien/immobilienmarkt-deutschland-2026-die-entwicklung-der-topstandorte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3408</guid>

					<description><![CDATA[Der Einzelhandel stabilisiert sich mit konstanten Spitzenmieten in Toplagen, die Anforderungen an Büroflächen verschieben sich weiter. Gute Vermietungsperspektiven am Wohnimmobilienmarkt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DZ HYP Studie</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Einzelhandel stabilisiert sich mit konstanten Spitzenmieten in Toplagen</li>
<li>Anforderungen an Büroflächen verschieben sich weiter</li>
<li>Gute Vermietungsperspektiven am Wohnimmobilienmarkt</li>
</ul>
<p>Die DZ HYP hat heute ihre aktuelle Studie „Immobilienmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Diese analysiert die Entwicklung der gewerblichen Immobilienmärkte für die Assetklassen Büro, Handel und Wohnen an den sieben deutschen Topstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Ergänzend ordnet die Studie die grundlegenden Perspektiven in Zeiten eines umfassenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandels ein.</p>
<p>Im Ergebnis zeigt sich ein Immobilienmarkt, der sich drei Jahre nach dem kräftigen Zinsanstieg stabilisiert hat, jedoch in einem grundlegend veränderten Umfeld agiert. Die Bewertungen konnten sich leicht erholen, insbesondere bei Mehrfamilienhäusern. Gleichzeitig hat sich die Investmentaktivität bislang nicht nachhaltig belebt. Gründe dafür liegen in der schwachen Konjunktur, attraktiveren Kapitalmarktrenditen, einem strukturell bedingten rückläufigen Flächenbedarf sowie der notwendigen, aber kostenintensiven Dekarbonisierung von Bestandsobjekten. Die Studie zeigt zudem weiter zunehmende Unterschiede zwischen und innerhalb der einzelnen Assetklassen. Wohnimmobilien sind an den Topstandorten weiterhin von einem klaren Nachfrageüberhang geprägt und bieten die robustesten Perspektiven. Bei Büro- und Handelsimmobilien zeigt sich eine stärkere Differenzierung nach Lage und Objektqualität.</p>
<p>„Der Immobilienmarkt hat es mit einem strukturell veränderten Umfeld zu tun. Künftig entscheidet noch stärker die Vermietungsperspektive über die Wertentwicklung. Damit rücken Lage, Nachhaltigkeit und aktives Management in den Mittelpunkt. Während Wohnimmobilien weiterhin gute Perspektiven bieten, entstehen bei Büro und Handel vor allem dort Chancen, wo Bestände konsequent an die veränderten Nutzeranforderungen angepasst werden“, fasst Sabine Barthauer (Vorsitzende des Vorstands der DZ HYP) die Ergebnisse der Studie zusammen.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Ergebnisse der Studie im Detail:</strong></h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einzelhandel: Topstandorte bleiben vergleichsweise resilient</strong></h2>
<p>Das Umfeld für den stationären Einzelhandel bleibt anspruchsvoll. Neben der weiterhin starken Konkurrenz durch den Onlinehandel wirken sich vor allem die Konsumzurückhaltung und die konjunkturelle Schwäche aus. Gleichzeitig bringt diese Entwicklung auch positive Aspekte mit sich: Der Rückgang klassischer Verkaufsflächen beschleunigt die Transformation der Innenstädte. Umnutzungen in Richtung Gastronomie, Hotel, Büro, Wohnen oder Freizeit gewinnen an Bedeutung und können die Attraktivität zentraler Lagen langfristig sogar erhöhen</p>
<p>Grundsätzlich profitieren die sieben Topstandorte von strukturellen Vorteilen wie hoher Kaufkraft, einem großen Einzugsgebiet und starkem Besucheraufkommen. Zudem bündeln nationale und internationale Einzelhändler ihre Flächenstrategien zunehmend auf weniger, besonders attraktive Standorte. Diese Konzentration stabilisiert die Vermietungsperspektiven in den 1A-Lagen. Entsprechend hat sich das Mietniveau nach dem Rückgang der vergangenen Jahre auf einem hohen Niveau eingependelt: Die Spitzenmieten stagnieren an den Topstandorten seit rund drei Jahren bei etwa 250 Euro je Quadratmeter. Dieses Niveau dürfte 2026 weitgehend gehalten werden können.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Büroimmobilien: Citylagen tragen den Markt – moderne Flächen bleiben knapp</strong></h2>
<p>Die Büromärkte stehen weiterhin unter dem Einfluss veränderter Arbeitswelten und der konjunkturellen Schwäche. Der Flächenumsatz bleibt gedämpft, die Leerstände steigen seit 2020 kontinuierlich an. An den Topstandorten betrug die Leerstandsquote zum Jahresende 2025 durchschnittlich mehr als 8 Prozent. Damit manifestiert sich das ungewöhnliche Marktbild steigender Leerstände bei zeitgleich wachsenden Spitzenmieten weiter. Ursache ist eine starke Verschiebung des Nachfrageprofils. Unternehmen fragen hochwertige, moderne und nachhaltige Flächen an, die Kommunikation fördern und die Präsenz im Büro wieder attraktiv machen. Genau diese Flächen sind knapp, insbesondere in sehr guten Innenstadtlagen. Gleichzeitig sind Neubau und Revitalisierung durch gestiegene Baukosten deutlich teurer geworden. Das stützt die Mieten im Premiumsegment zusätzlich. An den Topstandorten stiegen die Spitzenmieten 2025 auf durchschnittlich rund 45 Euro je Quadratmeter. Der Mietanstieg dürfte sich im laufenden Jahr fortsetzen, jedoch nicht mehr mit dem Tempo der vergangenen Jahre. In Cityrandlagen und peripheren Teilmärkten zeigt sich dagegen ein anderes Bild. Hier stagnieren die Mieten, da die Nachfrage nach älteren, weniger nachhaltigen Flächen deutlich schwächer ausfällt.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Angespannter Wohnungsmarkt treibt die Mieten</strong></h2>
<p>Die Perspektiven für den Wohnimmobilienmarkt bleiben ausgesprochen positiv. An den Topstandorten übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich. Daraus resultieren günstige Vermietungsaussichten. Wohnimmobilien werden von Investoren im Vergleich zu anderen Segmenten weiterhin als risikoärmer wahrgenommen. Die stabile Nachfrage sorgt für verlässliche Cashflows und unterstreicht die Rolle von Mehrfamilienhäusern als robuste Anlageklasse. Gleichzeitig wird die Wohnungsfrage immer stärker zu einem gesellschaftlichen Stressfaktor. Zunehmend geraten auch einkommensstarke Haushalte durch das hohe Mietniveau in den Topstandorten unter Druck. Dabei hat sich die Mietdynamik 2025 sichtbar verlangsamt, allerdings auf einem sehr hohen Niveau. Im Durchschnitt der Topstandorte lagen die Erstbezugsmieten 2025 bei gut 20 Euro je Quadratmeter, während bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen etwas mehr als 15 Euro je Quadratmeter gezahlt werden mussten. Zudem bleibt die Spreizung zwischen Bestandsmieten und Neuvermietungen so hoch, dass Wohnungswechsel selbst bei veränderten Lebensumständen zunehmend unattraktiv werden. Vor dem Hintergrund der finanziellen Grenzen von Privathaushalten dürfte der Mietanstieg künftig stärker an die Einkommensentwicklung gekoppelt sein.</p>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<p>Pressemitteilung<a href="http://dzhyp.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> DZ HYP AG </a>vom März 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IMMOVATION AG bietet neue Unternehmensanleihe mit einem attraktiven Festzins von 6,25 % p.a an</title>
		<link>https://immovation.immobilien/immovation-ag-bietet-neue-unternehmensanleihe-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Budesheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 12:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IMMOVATION AG News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die IMMOVATION Immobilien Handels AG bietet mit der Unternehmensanleihe 2026&#124;02 eine neue Möglichkeit zur Kapitalanlage. Die Anleihe hat einen festen Kupon von 6,25 Prozent pro Jahr und eine Laufzeit vom 1. März 2026 bis zum 28. Februar 2032. Die Zinszahlungen erfolgen jährlich. Das Emissionsvolumen beträgt bis zu 8 Millionen Euro. Die Stückelung liegt bei 1.000 Euro, die Mindestzeichnungssumme bei 30.000 Euro.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die IMMOVATION Immobilien Handels AG bietet mit der Unternehmensanleihe 2026|02 eine neue Möglichkeit zur Kapitalanlage. Die Anleihe hat einen Kupon von 6,25 Prozent pro Jahr und eine Laufzeit vom 1. März 2026 bis zum 28. Februar 2032. Die Zinszahlungen erfolgen jährlich. Das Emissionsvolumen beträgt bis zu 8 Millionen Euro. Die Stückelung liegt bei 1.000 Euro, die Mindestzeichnungssumme bei 30.000 Euro.</strong></p>
<p>Die Rückzahlung erfolgt nach Ablauf der Laufzeit zum Nennbetrag durch die Emittentin am ersten Bankarbeitstag nach Laufzeitende. Die Anleihe soll an Investoren in Deutschland und Ungarn platziert werden; gegebenenfalls ist auch ein EU-Pass vorgesehen. Eine Börsennotierung ist im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse im Quotation Board vorgesehen.</p>
<p>Die IMMOVATION AG ist seit 2004 am Kapitalmarkt aktiv und emittiert seit 2012 Unternehmensanleihen. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang rund 170 Millionen Euro an Anleihevolumen emittiert. Mehr als 7.500 private und institutionelle Anleger haben nach Unternehmensangaben bereits in Projekte der IMMOVATION-Gruppe investiert. Alle bisher fälligen Unternehmensanleihen seien planmäßig zurückgezahlt worden – in den Jahren 2019, 2020 und 2024.</p>
<p>Die Geschäftstätigkeit der IMMOVATION AG konzentriert sich auf Immobilien in Deutschland. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben seit 1988 am Immobilienmarkt tätig und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von Ankauf und Entwicklung über die Verwaltung bis zum Verkauf von Immobilien ab. Der Schwerpunkt liegt auf vermieteten Wohn- und Gewerbeimmobilien mit Entwicklungspotenzial in deutschen Sekundärlagen. Durch die Streuung über verschiedene strukturstarke Regionen sollen Klumpenrisiken reduziert und eine stabile Ertragsbasis geschaffen werden.</p>
<div class="btx-item btx-video btx-center-position"><div class="btx-video-inner" style="max-width:1280px"><div class="btx-video-content"><iframe data-placeholder-image="https://immovation.immobilien/wp-content/uploads/complianz/placeholders/youtube61Dbal0LWJU-maxresdefault.jpg" class="cmplz-placeholder-element cmplz-iframe cmplz-iframe-styles cmplz-video cmplz-hidden " data-src-cmplz="//www.youtube.com/embed/61Dbal0LWJU?wmode=transparent&#038;rel=0&#038;showinfo=0&#038;autoplay=0"  src="about:blank"  width="1280" height="720" allowfullscreen="allowfullscreen" mozallowfullscreen="mozallowfullscreen" msallowfullscreen="msallowfullscreen" oallowfullscreen="oallowfullscreen" webkitallowfullscreen="webkitallowfullscreen"></iframe></div></div></div>
<p>Hier informieren: <a href="https://immovation-ag.de/anleihe-2026-02/" target="_blank" rel="noopener">immovation-ag.de/anleihe-2026-02</a></p>
<p><strong>„Alle bisher fälligen Anleihen haben wir planmäßig zurückgezahlt: 2019, 2020 und 2024“, erklärt Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG.</strong></p>
<p>Zum Immobilienbestand der Unternehmensgruppe gehören nach aktuellen Unternehmensangaben rund 275.000 Quadratmeter Mietfläche bei einer Vermietungsquote von etwa 85 Prozent. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Zu den im Zusammenhang mit dem Immobilienportfolio genannten Standorten und Projekten gehören unter anderem das Seeviertel in Salzgitter, der Königswinkel in Schongau, der Schweizer Bau in Backnang, das Park Schönfeld Carree und die Jägerkaserne in Kassel sowie weitere Immobilien in Kornwestheim, Heidenheim, Ludwigsburg und Dresden.</p>
<p>Die Mittel aus der neuen Anleihe sollen nach Angaben der IMMOVATION AG vor allem für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios und zur Zwischenfinanzierung laufender Projektentwicklungen eingesetzt werden. Vorgesehen sind unter anderem die Entwicklung und Realisierung neuer Wohnimmobilien, die Revitalisierung bestehender Gebäude sowie technische und energetische Modernisierungen des Bestands.</p>
<p>Weitere Informationen zur Unternehmensanleihe 2026|02, zu den Zeichnungsbedingungen und zum Unternehmen stellt die IMMOVATION AG auf ihrer Website zur Verfügung: <a href="https://immovation-ag.de/anleihe-2026-02/" target="_blank" rel="noopener">immovation-ag.de/anleihe-2026-02</a></p>
<p><strong>DISCLAIMER:</strong></p>
<p>Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information über die IMMOVATION Immobilien Handels AG und stellen keine Anlageberatung oder ein öffentliches Angebot zum Erwerb von Wertpapieren dar.</p>
<p>Eine Investition in Unternehmensanleihen ist mit Risiken verbunden, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Interessenten sollten sich vor einer Anlageentscheidung umfassend informieren und gegebenenfalls fachkundig beraten lassen. Maßgeblich für eine Zeichnung sind ausschließlich die zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichten Wertpapierprospekte bzw. Informationsblätter.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>50 Jahre bulwiengesa-Immobilienindex: Jubiläum mit leichter Erholung trotz fragilem Marktumfeld</title>
		<link>https://immovation.immobilien/50-jahre-bulwiengesa-immobilienindex-jubilaeum-mit-leichter-erholung-trotz-fragilem-marktumfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:42:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IMMOVATION AG News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3342</guid>

					<description><![CDATA[Zum 50. Mal in Folge stellt bulwiengesa den Immobilienindex vor, der die Entwicklung der Immobilienpreise und -mieten in Deutschland seit 1975 analysiert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>50 Jahre bulwiengesa-Immobilienindex</p>
<ul>
<li><strong>Immobilienindex steigt nominal um 1,8 %</strong></li>
<li><strong>Wohnungsmarkt wieder deutlicher im Plus: Mieten steigen kräftig an</strong></li>
<li><strong>Büromieten legen in zentralen Lagen zu, während Einzelhandel unter Druck bleibt</strong></li>
<li><strong>B-Städte weisen bundesweit das stärkste Wachstum auf</strong></li>
</ul>
<p>Zum 50. Mal in Folge stellt bulwiengesa den Immobilienindex vor, der die Entwicklung der Immobilienpreise und -mieten in Deutschland seit 1975 analysiert. Nach schwierigen Vorjahren verzeichnet der Index für das Jahr 2025 eine Erholung mit einem nominalen Anstieg von 1,8 %. Dennoch bleibt die Branche von einer vorsichtigen Zurückhaltung geprägt: Hohe Baukosten, niedrige Fertigstellungszahlen und zögerliche In-vestitionsentscheidungen definieren ein weiterhin fragiles Marktumfeld.</p>
<p>Die Ergebnisse für 2025 auf einen Blick:</p>
<ul>
<li><strong>Gesamtindex:</strong> +1,8 % (Vorjahr: +0,8 %)</li>
<li><strong> Teilindex Wohnen: </strong>+2,3 % (Vorjahr: +1,0 %)</li>
<li><strong> Teilindex Gewerbe:</strong> +0,4 % (Vorjahr: +0,2 %)</li>
</ul>
<h2>Wohnungsmarkt: Mieten treiben die Entwicklung</h2>
<p>Nachdem die Wachstumsphase des Wohnungsmarktes 2023 unterbrochen wurde, konnte der Teilindex 2025 mit einem Plus von 2,3 % die Inflationsrate wieder übertreffen. Haupttreiber sind die Mieten: Neubaumieten stiegen um 3,7 %, Bestandsmieten um 2,6 %. Auch die Preise für Reihenhäuser (+2,7 %) und Neubau-Eigentumswohnungen (+2,0 %) zogen im Gleichschritt an, während die Baulandpreise mit +1,1 % weitgehend stagnierten. André Adami (Bereichsleiter Wohnen) schätzt ein: „Den Tiefpunkt der Baustarts haben wir erreicht. Wir erwarten jedoch erst ab 2027 wieder leicht steigende Fertigstellungszahlen.“</p>
<h2>Büro und Logistik: Fokus auf Qualität und neue Treiber</h2>
<p>Innerhalb des Gewerbesegments zeigt sich ein differenziertes Bild. Während klassische Bürostrukturen unter Druck stehen, profitieren moderne Flächen von der Qualitätsorientierung der Mieter. Auch die Logistikbranche stabilisiert sich auf hohem Niveau.<br />
Oliver Rohr (Bereichsleiter Gewerbe- und Büroimmobilien): „Der Flächenumsatz im Bürosektor ist zwar leicht rückläufig, allerdings verzeichnen wir bei den Büromieten einen Anstieg von 1,9 %, getrieben durch einen klaren ‚Flight to Quality‘ in zentralen Lagen. Während das Neubauvolumen kontinuierlich sinkt, nehmen Umnutzungen zu gewerblichen Apartments und Hotels zu. Im Logistiksektor sehen wir eine robuste Entwicklung mit einem Plus von 1,1 % bei den Gewerbegrundstücken, befeuert durch neue Treiber wie die Verteidigungsindustrie und Rechenzentren.“</p>
<h2>Einzelhandel: Strukturwandel in den Innenstädten</h2>
<p>Der Einzelhandel bleibt das Sorgenkind im Gewerbeindex, wenngleich die Ausschläge weniger drastisch ausfallen als in den Vorjahren. Die Spitzenmieten in den 1a-Lagen sanken im Schnitt um 1,5 %, während die Mieten für Neben- und Stadteillagen mit einem Minus von 0,8 % vergleichsweise stabil blieben.<br />
Dr. Joseph Frechen (Bereichsleiter Einzelhandel): „Die Schere im stationären Handel geht wei-ter auseinander. Während lebensmittelorientierte Fachmärkte bei Investoren hoch im Kurs bleiben, entscheiden bei großflächigen innerstädtischen Shoppingcentern Qualität und aktives Leerstandsmanagement über die Investitionsfähigkeit. Auch für das Jahr 2026 wird der Druck auf den stationären Handel in den City-Lagen bei gedämpfter Kauflust der Verbraucher anhalten.“</p>
<h2>Exkurs: Trendwende bei der Wertentwicklung</h2>
<p>Ein besonderer Fokus des diesjährigen Berichts liegt auf der realen Wertentwicklung. Trotz ausbleibender breiter Marktbelebung drehen die Werte in fast allen Segmenten wieder leicht ins Plus. Während Büroimmobilien durch steigende Spitzenmieten wieder positive Vorzeichen sehen, halten die Wertverluste im Einzelhandel zwar an, schwächen sich aber spürbar ab. Wohnimmobilien profitieren von den flächendeckend steigenden Mieten und kehren zu einer positiven Wertentwicklung zurück.</p>
<h2>Ausblick 2026</h2>
<p>Für das laufende Jahr prognostiziert bulwiengesa eine Fortsetzung der Stabilisierung der Immobilienmärkte bei einer Inflationsrate von rund 2 %. Da mit nur etwa 185.000 Fertigstellungen weiterhin zu wenig Wohnraum entsteht, ist mit einem weiteren Anstieg der Mieten in den Ballungszentren zu rechnen.</p>
<hr />
<p>Pressemitteilung <a href="https://bulwiengesa.de/de/publikationen/bulwiengesa-immobilienindex-2026" target="_blank" rel="noopener">bulwiengesa</a> 02.02.2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aengevelt-Wohninvestment-Index AWI weiter auf hohem Niveau</title>
		<link>https://immovation.immobilien/aengevelt-wohninvestment-index-awi-weiter-auf-hohem-niveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3337</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem der AWI in der Winterbefragung 2022/2023 mit 47,9 Punkte das schlechteste Ergebnis seit Beginn der Befragung erzielte, stieg sein Wert ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als qualifizierte wissenschaftliche Orientierungshilfe am Wohninvest­mentmarkt hat Aengevelt Research im Jahr 2008 den Aengevelt-Wohninvestment-Index AWI* entwickelt. Er erfasst regelmäßig die Einschätzungen von Experten aus allen Bereichen der Wohnungswirtschaft zu Marktstimmungen und Marktentwicklungen.</strong></p>
<p><strong>Nachdem der AWI in der Winterbefragung 2022/2023 mit 47,9 Punkte das schlechteste Ergebnis seit Beginn der Befragung erzielte, stieg sein Wert danach wieder kontinuierlich an. Dieser Trend setzte sich bis zur Sommerbefragung 2025 mit einem Wert von 70,1 Punkten fort. In der aktuellen Winter-Befragung 2025/2026 hat der Wert auf 66 Punkte nachgegeben, verbleibt aber auf hohem Niveau. Diese Entwicklung zeigt sich stringent über alle Wohnlagen.</strong></p>
<ul>
<li>Der AWI ist in einfachen Lagen um 4,1 Punkte auf 61,6 Punkte gesunken und in mittleren Lagen um 4,4 Punkte auf 68,1 Punkte. Guten Lagen verzeichnen den geringsten Rückgang und gaben um 2,7 auf 69,4 Punkte nach.</li>
<li>Ungeachtet des Rückgangs zeigen alle drei Subindizes ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Eigentümer bzw. Vermieter an (Marktgleichgewicht: 40 – 60 Punkte).</li>
</ul>
<blockquote><p><em>„Der AWI zeigt zwei Trends auf: Einerseits sind die Marktbedingungen für die Vermietung und den Verkauf von Wohnungen und Wohninvestments unverändert günstig. Auf der anderen Seite belegen die seit 2023 weiter gesunkenen Wohnungsfertigstellungen (2023: rd. 294.900 WE; 2025 lt. Ifo-Prognose: rd. 205.000 WE), dass die bisherigen staatlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um den Wohnungsneubau in der Breite signifikant und nachhaltig anzukurbeln und die bestehende Wohnungsknappheit insbesondere in den Wachstumsregionen zu beheben. Deshalb braucht es jetzt noch deutlich wirksamere Anreize für Investoren und Projektentwickler“, kommentiert Dr. Wulff Aengevelt die Ergebnisse.</em></p></blockquote>
<div class="content-text">
<div class="grid-wrap">
<div class="w24 mw22 mw-left-1 xlw18 xlw-left-3">
<div>
<h2><strong>Mietwohnungsmarkt</strong></h2>
<p>Die aktuellen Befragungsergebnisse bestätigen diese Einschätzung:</p>
<ul>
<li>Nur 1 % der Befragten rechnet mit einem Rückgang der Mieten (Sommer 2025: 3 %).</li>
<li>Nach wie vor geht dagegen mit 72 % der Großteil der Befragungsteilnehmer (Sommer 2025: 76 %) von einer steigenden Mietpreisentwicklung aus. In einfachen Wohnlagen sind es 62 % (- 6 Prozentpunkte). In mittleren Lagen 79 % (- 3 Prozentpunkte) und in guten Wohnlagen 75 % (- 4 Prozentpunkte).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Wohnungsneubau und Sanierung</strong></h2>
<ul>
<li>Dazu tragen auch gesunkene Investitionen in den Mietwohnungsneubau bei. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer sieht hier auch keine kurzfristige Änderung. So ist der Anteil der Befragten, die einen Anstieg der Investitionen erwarten, auf 10 % gesunken (Sommer 2025: 16 %), während die Quote derjenigen, die von einer Abnahme der Investitionen in den Neubau ausgehen, auf 51 % gestiegen ist (Sommer 2025: 41 %). Das bestätigt die Aussage von Dr. Wulff Aengevelt hinsichtlich der Notwendigkeit noch wirksamerer Anreize für Investoren und Projektentwickler.</li>
<li>Stabile bzw. leicht steigende Werte ermittelt die Befragung für die Bedeutung von Modernisierung bzw. Sanierung von Wohnungsbeständen: 24 % der Befragten erwarten steigende Investitionen in Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, im Sommer 2025 waren es 23 %. Hinsichtlich steigender Investitionen in die energetische Gebäudesanierung sind es 34 % (Sommer 2025: 33 %).</li>
</ul>
<h2><strong>Wohninvestments: AII im Marktgleichgewicht</strong></h2>
<ul>
<li>Die Erwartung an die Kapitalwert-Entwicklung von Wohninvest­ments lässt sich anhand des AII (AENGEVELT-Investment-Index) ablesen. Dieser erreichte in der Sommerbefragung 2023 mit 23,2 Punkten einen historischen Tiefstand. Im Winter 2023/24 setzte dann eine leichte Erholung mit 28,2 Punkten ein, die sich in den nächsten drei Befragungen kontinuierlich auf 59,5 Punkte in der Sommerbefragung 2025 fortsetzte. In der aktuellen Winterbefragung 2025/2026 sank der Wert auf 53,9 Punkte.</li>
<li>Am deutlichsten gab der AII-Subindex in mittleren Lagen nach, nämlich um 6,8 auf 54,8. In einfachen Lagen sank der AII ebenfalls deutlich um 5 Punkte auf aktuell 49,6. Die guten Lagen verzeichnen ebenfalls einen Rückgang, allerdings um lediglich 3 Punkte auf aktuell 60,8.</li>
<li>Über alle Lagekategorien hinweg rechnet mit 42 % ein stabil hoher Anteil mit einer steigenden Nachfrage nach Wohninvestments (Sommer 2025: 42 %; Winter 2024/2025: 38 %; Sommer 2024: 24 %; Winter 2023/2024: 12 %). Einen Rückgang der Nachfrage erwarten lediglich 12 % (Sommer 2025: 18 %, Winter 2024/2025: 21 %). Im Sommer 2023 waren es noch 67 %.</li>
<li>Gleichzeitig erwarten 37 % der Befragungsteilnehmer steigende Preise für Wohninvestments (Sommer 2025: 47 %; Winter 2024/2025: 38 %; Sommer 2024: 26 %; Winter 2023/24: 9 %; Sommer 2023: 7 %)). Der Anteil derjenigen, die mit einem sinkenden Preisniveau rechnen, ist auf 21 % gestiegen (Sommer 2025: 11 %; Winter 2024/2025: 17 %; Sommer 2024: 29 %; Winter 2023/2024: 57 %; Sommer 2023: 69 %).<br />
Insgesamt zeigt sich an diesen Werten, dass die Preisfindung auf Käufer- und Verkäuferseite insgesamt weit fortgeschritten. Sind aber immer noch nicht komplett abgeschlossen ist.</li>
</ul>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<ul>
<li>Der AWI verbleibt in der Winterbefragung 2025/2026 auf hohem Niveau. Das spiegelt weiterhin günstige Marktbedingungen für die Vermietung und den Verkauf von Wohnungen und Wohninvestments wider. Inwieweit sich das in Zukunft auch in einem anziehenden Wohnungsneubau niederschlagen wird, hängt jedoch von der Zinsentwicklung, von den regulativen Rahmenbedingungen wie dem Bauturbo dem Gebäudetyp E etc. ab und von der Entwicklung der Grundstücks- und Herstellkosten. Solange es schwierig bleibt, den Wohnungsneubau wirtschaftlich darzustellen, richtet sich das Interesse der Investoren eher auf den Wohnungsbestand.</li>
<li>Für Mieter, insbesondere in Wachstumsregionen, ist und bleibt die Perspektive weiterhin ungünstig bzw. verschlechtert sich weiter: Angesichts der Entwicklung insbesondere der Fertigstellungszahlen ist mittelfristig keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu erwarten. Entsprechend ist von einem weiteren Anstieg des Mietpreisniveaus in angespannten Wohnungsmärkten auszugehen. Hinzu kommt eine Mietkostenbelastung, die vornehmlich bei einkommensschwächeren Haushalten deutlich über dem Durchschnitt liegt. Auch hier ist kurz- und mittelfristig nicht mit einer Entspannung zu rechnen.</li>
</ul>
<p><em>* Der AWI ist ein Kompositindex und berücksichtigt die zu­künftige Entwicklung der Nachfrage nach Mietwohnungen, des Miet­wohnungsangebotes, der Wohnungsleerstände und der Wohnungs­mieten sowie Einschätzungen zur zukünftigen Angebots-, Nachfrage- und Kaufpreis-Entwicklung im Wohninvestmentsegment.</em></p>
<hr />
<p>Presse <a href="https://www.aengevelt.com/" target="_blank" rel="noopener">Aengevelt</a> Januar 2026</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2025“</title>
		<link>https://immovation.immobilien/sparda-studie-wohnen-in-deutschland-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 09:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3286</guid>

					<description><![CDATA[Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen groß. 74 Prozent der Menschen in Deutschland wollen Wohnimmobilieneigentum. In den vergangenen Jahren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="wp-block-list">
<li>Keine „Wohnimmobilienblase“: Preise steigen 2025 nach leichtem Rückgang im Vorjahr wieder</li>
<li>Wunsch nach Eigentum ungebrochen groß: Dreiviertel der Menschen in Deutschland wollen eine eigene Immobilie</li>
<li>Eigentumsquote sinkt: Deutschland zementiert Rolle als europäisches Schlusslicht beim Wohnimmobilieneigentum</li>
<li>Wohnen wird zu einer der entscheidenden sozialen Fragen: „Bauturbo“ muss unbedingt zünden</li>
</ul>
<h2>Stabile Nachfrage trotz Preisrückgang: Kein Anzeichen für eine Immobilienblase</h2>
<p>„Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen groß. 74 Prozent der Menschen in Deutschland wollen Wohnimmobilieneigentum. In den vergangenen Jahren ist dieser Wert nahezu unverändert geblieben. Allerdings geht bei vielen der Glaube daran verloren, sich eines Tages Wohneigentum tatsächlich leisten zu können. Die Eigentumsquote sinkt und Deutschland baut seinen letzten Platz im europäischen Vergleich weiter aus. Der Kreislauf aus Neubau und Wechsel aus Mietverhältnissen ins Eigentum ist massiv gestört, die Mietpreise steigen. Wenn die Menschen verunsichert sind und sich Wohnen nicht mehr leisten können, birgt dies erheblichen gesellschaftlichen Sprengstoff. Wohnen ist eine der entscheidenden sozialen Fragen für unser Land geworden – und aus unserer Sicht ist es bereits fünf nach zwölf“, so Florian RENTSCH (Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken e.V.) anlässlich der Veröffentlichung der 2025er Ausgabe der Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland“.</p>
<p>Im Zuge der politischen Unsicherheiten, des Inflationsschocks und der Zinserhöhungen gab es im Jahr 2024 zwar Preiskorrekturen. Im ersten Quartal 2025 sind die Immobilienpreise jedoch wieder um durchschnittlich 2,3 Prozent gestiegen. „Der Kauf einer Wohnimmobilie lohnt sich weiterhin. Das sprichwörtliche „Betongold“ ist mittel- und langfristig in der Wertentwicklung stabil und ein erheblicher Beitrag zur Altersvorsorge. Die Kassandrarufe hinsichtlich einer Wohnimmobilienblase haben sich nicht bewahrheitet. Dies lässt sich unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten erklären. Eine extrem hohe Nachfrage trifft nach wie vor auf ein viel zu geringes Angebot. Und angesichts der viel zu geringen Neubauquoten, Flächenausweisungen und unzureichenden Sanierungsquoten im Bestand ändert sich dies – jedenfalls kurz- und mittelfristig – auch nicht“, so RENTSCH.</p>
<h2>Wohnungsbau als Schlüssel: Politik unter Zugzwang bei Reformen und Investitionen</h2>
<p>Von der Politik seien konsequente Maßnahmen gefordert, die dazu führen, dass Kaufinteressierte sich den Erwerb auch leisten können. Noch immer werde zu wenig und wenn überhaupt dann zu teuer und nach zu komplexem Regelwerk gebaut. RENTSCH dazu weiter: „Die neue Bundesregierung hat mit dem angekündigten „Bauturbo“ und ersten Maßnahmen zur Erleichterung von Wohnbauvorhaben im Baugesetzbuch die richtige Richtung eingeschlagen. Um den gordischen Knoten der Wohnimmobilienkrise zu durchtrennen, braucht es allerdings mutigere und innovativere Ansätze. In unserer Studie haben wir Lösungsansätze aufgezeigt. Vor allem aber dürfen sinnvolle Neuregelungen nicht durch hemmende Instrumente wie die Mietpreisbremse konterkariert werden. Das Einzige, was durch die Mietpreisbremse gebremst wird, sind Investitionen in dringend benötigten Wohnraum.“</p>
<p>Der Kapitalpuffer auf Wohnimmobilienkredite, der Kredite der Banken künstlich verteuert und hemmt, sei kürzlich seitens der Aufsicht wenigstens halbiert worden. „Richtig wäre gewesen, diesen abzuschaffen, weil insbesondere bei privaten Wohnimmobilienkrediten keine erhöhte Risikolage für Ausfälle erkennbar ist“ so RENTSCH.</p>
<p>Pekka SAGNER (Economist für Wohnungspolitik und Immobilienökonomik beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln) ergänzt: „Wir haben im Sinne einer best-practice-Betrachtung aus anderen Ländern mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der Wohnimmobilienkrise einem Realitätscheck unterzogen. Hierbei haben wir zahlreiche Instrumente identifiziert, die sich auch in Deutschland lohnen und vergleichsweise schnell umsetzbar wären. Durch flexiblere Standards und Vereinfachung technischer Vorschriften konnten beispielsweise in Frankreich, Schweden oder den Niederlanden zwischen 12 und 15 Prozent Baukosten reduziert werden. Ebenso ließen sich durch vorgeprüfte Typengenehmigungen wie in Australien oder Digitalisierung im Bauantragsprozess wie in Finnland in erheblichen Umfang Zeit, Bürokratie und Kosten im Wohnungsbau einsparen.“</p>
<p>„Wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass sich trotz aller Schwankungen am Zinsmarkt und globaler Unsicherheitsfaktoren der Kauf einer Wohnimmobilie mittel- und langfristig lohnt. Die Politik ist nun gefragt, den Ankündigungen Taten folgen zu lassen und die Rahmenbedingungen für Hauskäufer schnell spürbar zu verbessern“, so RENTSCH.</p>
<h4><strong>Über die Studie „Wohnen in Deutschland“</strong></h4>
<p>Zum insgesamt siebten Mal legt der Verband der Sparda-Banken e.V. die „Studie „Wohnen in Deutschland“ vor, eine der größten repräsentativen Studien in Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW), der IW Consult GmbH sowie dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erfolgt seit 2017 unter anderem eine umfassende Betrachtung regionalen Preisentwicklungen am Wohnimmobilienmarkt, der Erschwinglichkeit von Immobilien sowie Pendlerbewegungen. Auch Auswirkungen von gesamtwirtschaftlichen und politischen Entwicklungen werden hierbei mit einbezogen sowie die Zukunftsfähigkeit der Regionen in Deutschland betrachtet.</p>
<hr />
<p>Pressemitteilung <a href="https://sparda-verband.de/" target="_blank" rel="noopener">Verband der Sparda-Banken</a> vom 10. Juni 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>vdp-Immobilienpreisindex Q1/2025: Positiver Jahresauftakt für Immobilienpreise</title>
		<link>https://immovation.immobilien/vdp-immobilienpreisindex-q1-2025-positiver-jahresauftakt-fuer-immobilienpreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 10:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3268</guid>

					<description><![CDATA[Die Immobilienpreise in Deutschland starteten so in das Jahr 2025, wie sie das Jahr 2024 beendet hatten: mit einem Anstieg. Der Immobilienpreisindex]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><b>vdp-Indexerhöht sich im ersten Quartal 2025 um 3,3 % auf Jahressicht</b></h4>
<p>Die Immobilienpreise in Deutschland starteten so in das Jahr 2025, wie sie das Jahr 2024 beendet hatten: mit einem Anstieg. Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte im ersten Quartal dieses Jahres 180,5 Punkte und übertraf damit den Wert aus dem Anfangsquartal 2024 um 3,3 %. Gegenüber dem Schlussquartal 2024 verzeichnete der Index einen Zuwachs um 1,2 %.</p>
<p>Die dem Index zugrunde liegenden Zahlen werden seit 2010 Quartal für Quartal von vdpResearch erhoben. Sie decken die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien ab und basieren &#8211; im Gegensatz zu anderen Preisindizes &#8211; auf der Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten.</p>
<h2>Immobilienpreise starten mit Rückenwind ins Jahr</h2>
<p>Größter Treiber für den Anstieg der Preise im ersten Quartal 2025 waren die <b>Wohnimmobilienpreise</b>, die im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2024 um 3,6 % anzogen. Verglichen mit dem vierten Quartal 2024 betrug das Plus 1,2 %. Positiv &#8211; mit Steigerungen um 2,3 % auf Jahressicht und 1,0 % auf Quartalssicht &#8211; entwickelten sich auch die Preise für <b>Gewerbeimmobilien</b>, die sich aus Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreisen zusammensetzen.</p>
<blockquote><p><b>&#8220;Die Preisentwicklung zu Jahresbeginn ist positiv, sie sollte aber nicht überbewertet werden.&#8221; </b>Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>&#8220;Die Immobilienpreise in Deutschland konnten den Aufwind aus dem Vorjahr nutzen und sind durchweg mit Zuwächsen in das Jahr 2025 gestartet&#8221;, kommentierte Jens Tolckmitt (vdp-Hauptgeschäftsführer). Allerdings sei zu berücksichtigen, dass einige potenziell marktrelevante Nachrichten erst gegen Ende des ersten Quartals aufgekommen seien. Diese bildeten sich noch nicht in den Indexdaten des ersten Quartals ab. Als Beispiele nannte er die drohenden Handelskonflikte sowie die Ankündigung schuldenfinanzierter Investitionen in Deutschland. &#8220;Die Preisentwicklung zu Jahresbeginn ist positiv, sie sollte aber nicht überbewertet werden.&#8221; Zumal das Transaktionsvolumen noch verhalten sei &#8211; vor allem auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. In den Monaten Januar bis März dieses Jahres hätte sich die Entwicklung der letzten Quartale bestätigt. &#8220;Abzuwarten ist aber, ob die Preise im zweiten Quartal die recht deutliche Aufwärtsbewegung bestätigen können.&#8221;</p>
<h2><b>Wohnimmobilien: Deutliche Preissteigerungen bei Mehrfamilienhäusern</b></h2>
<p>Das Plus bei den Wohnimmobilienpreisen in Höhe von 3,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal lässt sich insbesondere auf die Entwicklung der Preise für Mehrfamilienhäuser zurückführen, die in dem Zeitraum um 4,8 % zulegten. Das selbst genutzte Wohneigentum, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, verzeichnete gegenüber dem Anfangsquartal 2024 einen Anstieg um 2,3 %. Auch beim Vergleich zum direkten Vorquartal fiel die Preisdynamik bei selbst genutztem Wohneigentum mit +0,7 % spürbar geringer aus als bei Mehrfamilienhäusern mit +1,7 %. Insgesamt ergab sich eine Erhöhung der Wohnimmobilienpreise um 1,2 % gegenüber dem vierten Quartal 2024.</p>
<p>Aufgrund der immer größer werdenden Wohnungsknappheit wiesen die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern zu Beginn dieses Jahres weiterhin Zuwächse auf. Die Steigerungsrate betrug 4,3 % auf Jahressicht. Gemessen am vdp-Index für Liegenschaftszinsen, gingen die Renditen von Mietobjekten im Vorjahresvergleich um 0,4 % zurück. Dies stellt den ersten Rückgang seit dem zweiten Quartal 2022 dar und sei, so Tolckmitt, auf die gestiegene Investorennachfrage nach Mehrfamilienhäusern und die damit einhergehenden Preissteigerungen zurückzuführen, die durch die Mietsteigerungen nicht vollständig kompensiert werden konnten.</p>
<blockquote><p><b>&#8220;Die Herausforderungen in der Wohnungspolitik könnten für die neue Bundesregierung kaum größer sein.&#8221; </b>Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>&#8220;Der Mangel an Wohnraum wird immer größer. Für die neue Bundesregierung und das Bundesbauministerium könnten die Herausforderungen in der Wohnungspolitik kaum größer sein. Es bedarf dringend schnell wirksamer Impulse, mit denen der Wohnungsbau angekurbelt wird&#8221;, betonte Tolckmitt. Der Koalitionsvertrag enthalte dazu vielversprechende Ansätze. &#8220;Was am Ende zählt, ist die Umsetzung und das Ergebnis. Wir wünschen der neuen Bundesbauministerin Verena Hubertz viel Erfolg und freuen uns auf den fortgesetzten Austausch und die Zusammenarbeit mit ihr und dem Team des Bauministeriums.&#8221;</p>
<h2><b>Wohnen Top 7: Höhere Preisdynamik als im gesamten Bundesgebiet</b></h2>
<p>Verglichen mit dem gesamten Bundesgebiet stiegen die Wohnimmobilienpreise in den Top 7-Städten im Anfangsquartal 2025 noch etwas dynamischer an: Im Durchschnitt verteuerten sich Wohnimmobilien in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart um 4,6 % im Vergleich zum ersten Quartal 2024.</p>
<p>Unter den Top 7-Städten zogen die Preise für Wohnobjekte am stärksten in Frankfurt am Main und Köln auf Jahressicht an (jeweils +5,2 %). In Stuttgart fiel der Zuwachs mit 1,9 % am geringsten aus. Auch auf Quartalssicht konnte Baden-Württembergs Hauptstadt mit einem Preisanstieg von 0,9 % nicht mit der Entwicklung der anderen sechs Metropolen mithalten. Im Durchschnitt war für die Top 7-Städte eine Wachstumsrate von 1,8 % festzustellen. Frankfurt am Main konnte sich mit +2,6 % und Berlin mit +2,0 % an die Spitze setzen.</p>
<p>In allen sieben Metropolen zogen die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern weiter an. Im Durchschnitt belief sich das Plus auf 4,4 %. Köln wies dabei mit 2,4 % das geringste Mietwachstum auf. Demgegenüber war die Steigerungsrate in Deutschlands Hauptstadt mit 4,9 % mehr als doppelt so hoch. Dahinter folgten Frankfurt am Main und Stuttgart mit einem Anstieg der Neuvertragsmieten von jeweils 4,7 %. Die Renditen von Mietobjekten, gemessen am vdp-Liegenschaftszinsindex, gingen in den Top 7-Städten durchschnittlich um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, wobei sich eine recht hohe Spreizung zeigte: Während Köln mit -2,9 % und Stuttgart mit +2,6 % die Ausreißer darstellten, bewegten sich die Renditeveränderungen in den anderen fünf Metropolen zwischen -0,9 % und +0,4 %.</p>
<h2><b>Gewerbeimmobilien: Preise für Büros und Handelsobjekte ziehen an</b></h2>
<p>Die Zunahme der Gewerbeimmobilienpreise um 2,3 % gegenüber dem Auftaktquartal 2024 beruhte auf positiven Preisentwicklungen sowohl bei Büroimmobilien als auch bei Einzelhandelsimmobilien. Während sich Büros im ersten Quartal 2025 um 2,4 % verteuerten, zogen die Preise für Handelsobjekte um 2,0 % an. Auch beim Preisvergleich mit dem direkten Vorquartal waren die Zuwächse bei Büroobjekten mit 1,1 % etwas höher als bei Einzelhandelsimmobilien mit 0,6 %. Aus diesen beiden Wachstumsraten speiste sich die Erhöhung der Gewerbeimmobilienpreise auf Quartalssicht um 1,0 %.</p>
<p>Ähnliche Entwicklungen wiesen Büro- und Handelsobjekte auch bei den Neuvertragsmieten auf.  Bei Büros stand ein Anstieg um 3,1 %, bei Handelsimmobilien um 2,3 % &#8211; jeweils im Vergleich zum Vorjahresquartal &#8211; zu Buche. Auf Quartalssicht betrug das Plus 1,0 % bzw. 0,4 %. Die Renditen, gemessen am vdp-Liegenschaftszinssatzindex, stiegen bei Büroimmobilien im Jahresvergleich um 0,6 %, bei Einzelhandelsimmobilien um 0,3 %. Im Quartalsvergleich waren mit -0,1 % und -0,2 % erstmals seit 2021 bzw. seit 2019 wieder negative Wachstumsraten bei Büro- und Handelsobjekten festzustellen.</p>
<h2><b>Neue Bundesregierung bei Verbesserung des Wohnungsangebots gefordert</b></h2>
<p>&#8220;Auch wenn wir bei Gewerbeimmobilien jetzt das vierte Quartal in Folge jeweils leichte Zuwächse gesehen haben, können wir noch nicht von einer anhaltenden Aufschwungphase auf dem Gewerbeimmobilienmarkt ausgehen &#8211; die wirtschaftliche und die geopolitische Entwicklung sind weiterhin Unsicherheitsfaktoren&#8221;, stellte Tolckmitt heraus.</p>
<blockquote><p><b>&#8220;Zu erwarten sind weiter anziehende Neuvertragsmieten und Wohnimmobilienpreise.&#8221; </b>Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>Optimistischer ist er beim Blick auf den Wohnimmobilienmarkt. Die nach wie vor sehr hohe und ungestillte Nachfrage nach Wohnraum wird den Wohnimmobilienmarkt weiter stabilisieren. Zu erwarten sind weiter anziehende Neuvertragsmieten und Preise sowohl für Mehrfamilienhäuser als auch für selbst genutztes Wohneigentum.&#8221; Der Nachfrageüberhang im Wohnungsmarkt wird sich nur mittelfristig und nur mit engagierten angebotsorientierten politischen Impulsen für den Wohnungsneubau abmildern lassen, erklärte Tolckmitt.</p>
<hr />
<p>vdp-Immobilienpreisindex Q1/2025: Der vdp veröffentlicht vierteljährlich den Immobilienpreisindex.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung <a href="https://www.pfandbrief.de/site/de/vdp.html" target="_blank" rel="noopener">vdp</a> vom Mai 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Postbank Wohnatlas 2025: Immobilienpreise in Deutschland sinken 2024 weniger stark als zuvor</title>
		<link>https://immovation.immobilien/postbank-wohnatlas-2025-immobilienpreise-in-deutschland-sinken-2024-weniger-stark-als-zuvor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 13:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3263</guid>

					<description><![CDATA[Der Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen in Deutschland hat sich im Jahr 2024 fortgesetzt, aber deutlich abgeschwächt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Postbank Wohnatlas 2025</p>
<ul>
<li><b>Expert*innen des HWWI analysieren die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand</b></li>
<li><b>Durchschnittskosten für Wohneigentum real um 2,8 Prozent gefallen </b></li>
<li><b>Größte Metropolen besonders vom Preisrückgang betroffen</b></li>
</ul>
<p>Der Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen in Deutschland hat sich im Jahr 2024 fortgesetzt, aber deutlich abgeschwächt. Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte sanken die Kosten für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vorjahr real, also unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 2,2 Prozent, um 2,8 Prozent. Im Jahr 2023 lagen die Preise real noch 10,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie &#8220;Postbank Wohnatlas 2025&#8221;. Die Untersuchung führten Expert*innen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der Postbank durch. Ihre Berechnungen zeigen, in welchen Regionen die Preise besonders stark gefallen bzw. gestiegen sind und wie hoch der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Jahr 2024 war.</p>
<h2>Investition kann sich jetzt lohnen</h2>
<p>&#8220;In vielen Regionen Deutschlands sind die Immobilienpreise gesunken, da die Nachfrage trotz gestiegener Reallöhne leicht nachgelassen hat. Eine Folge hoher Zinsen, unsicherer Förderbedingungen und steigender Lebenshaltungs-, Bau- und Renovierungskosten&#8221;, sagt Manuel Beermann  (Leiter Produktmanagement Immobilien der Privatkundenbank  Deutschland). &#8220;Da wir nur von einer Preisdelle ausgehen, auf die wieder steigende Kaufpreise für Wohnimmobilien folgen, kann sich eine Investition jetzt lohnen. Dies gilt mit Blick auf die sehr geringe Bautätigkeit und der daraus folgenden Angebotsknappheit umso mehr. Ob sich die Finanzierung einer Immobilie tatsächlich rechnet, hängt im Einzelfall von der Finanzkraft des Käufers oder der Käuferin und der Lage des Objekts ab.&#8221;</p>
<h2><b>Überdurchschnittlicher Preisrückgang in den Big 7 und den Landkreisen</b></h2>
<p>Die sieben größten deutschen Städte (&#8220;Big 7&#8221;) waren vom Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr besonders betroffen. Dort sanken 2024 die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt über alle sieben Metropolen real um 3,1 Prozent. Im Durchschnitt über alle sonstigen Großstädte gingen die Preise real um 2,2 Prozent zurück, in den Mittelstädten waren es real minus 2,8 Prozent und in den Landkreisen minus 2,9 Prozent.</p>
<p>&#8220;Nach mehreren Jahren besonders starken Wachstums sind die Immobilienmärkte in den Metropolregionen nach wie vor überhitzt. In den beliebten Großstädten und ihrem Umland sind die Bereinigungen inzwischen besonders deutlich zu spüren. Trotzdem bewegen sich die Preise für Eigentumswohnungen beispielsweise im Großraum München oder Hamburg derzeit noch auf einem sehr hohen Niveau, das nicht immer gerechtfertigt ist&#8221;, sagt Beermann.</p>
<h2>Stärkster Preisrückgang in Sachsen – Deutliche regionale Unterschiede bei Immobilienpreisen</h2>
<p>Unter den Bundesländern fiel der durchschnittliche Preisrückgang in Sachsen über alle Landkreise und kreisfreien Städte mit real minus 4,4 Prozent am stärksten aus. Auch in Bayern (-3,9 Prozent), Hessen (-3,7 Prozent), Baden-Württemberg (-3,5 Prozent) und Rheinland-Pfalz (-3,4 Prozent) wurde Wohneigentum im Durchschnitt aller Regionen des jeweiligen Bundeslandes deutlich günstiger. In Thüringen stiegen die Immobilienpreise dagegen leicht um 0,2 Prozent. Betrachtet man die Landkreise und kreisfreien Städte, so sanken die Kaufpreise inflationsbereinigt am stärksten im brandenburgischen Kreis Dahme-Spreewald (-17,5 Prozent) und im thüringischen Kreis Saalfeld-Rudolstadt (-12,7 Prozent). Gegen den Trend gab es vereinzelt auch deutliche Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr. Am höchsten waren sie im thüringischen Kreis Altenburger Land (+57,5 Prozent) und in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (+17,3 Prozent) in Sachsen-Anhalt.</p>
<h2><b>Metropolen und ihr Umland bleiben teuer</b></h2>
<p>Den höchsten realen Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr unter den sieben größten deutschen Städten verzeichnete Stuttgart mit minus 5,6 Prozent. Auch in München sanken die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand, und zwar real um durchschnittlich 3,5 Prozent. Dennoch bleibt die bayerische Landeshauptstadt ein teures Pflaster. Nirgendwo sonst in Deutschland mussten Kaufinteressierte im vergangenen Jahr mehr für den Quadratmeter bezahlen &#8211; im Schnitt 8.787 Euro. Zweitteuerste Stadt unter den Big 7 war Hamburg mit durchschnittlich 6.191 Euro vor Frankfurt am Main mit 6.160 Euro pro Quadratmeter.</p>
<h3><b>Kostspielige Metropolen </b></h3>
<p>Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Bestand in den sieben größten deutschen Städten</p>
<p><b>Quadratmeterpreis 2024 in Euro / </b>Kaufpreisveränderung 2023-2024 in Prozent (inflationsbereinigt)</p>
<p>1. München <b>8.787 Euro/qm; </b>-3,5 %</p>
<p>2. Hamburg <b>6.191 Euro/qm; </b>-2,8 %</p>
<p>3. Frankfurt am Main <b>6.160 Euro/qm; </b>-2,5 %</p>
<p>4. Berlin <b>5.742 Euro/qm; </b>-3,3 %</p>
<p>5. Düsseldorf <b>5.006 Euro/qm; </b>-2,2 %</p>
<p>6. Köln <b>4.881 Euro/qm; </b>-1,8 %</p>
<p>7. Stuttgart <b>4.699 Euro/qm; </b>-5,6 %</p>
<p><em>Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI</em></p>
<p>Auch im Umland der Big 7 sind die Kaufpreise inflationsbereinigt fast überall gesunken. Die stärksten realen Preisrückgänge im Speckgürtel der Metropolen verzeichneten die Landkreise Dahme-Spreewald (-17,5 Prozent) und Oder-Spree (-9,9 Prozent) bei Berlin sowie der Landkreis Starnberg im Umland von München mit ebenfalls minus 9,9 Prozent. Vereinzelt sind die Preise aber auch gestiegen: Im Landkreis Barnim bei Berlin um 2,5 Prozent und in Duisburg, das zur Metropolregion Düsseldorf gehört, um 0,6 Prozent. Insgesamt bleiben die Preise in und um Metropolen auf hohem Niveau, insbesondere in und um München.</p>
<h2><b>Auch Ferienregionen von Preisrückgang betroffen</b></h2>
<p>Auch die beliebten Ferienregionen an der Nord- und Ostseeküste und dem Alpenrand waren im Jahr 2024 fast überall von sinkenden Quadratmeterpreisen betroffen. Trotzdem bleiben die Immobilienkosten dort wie auch in weiten Teilen Süddeutschlands auf hohem Niveau. Das gilt besonders für den Kreis Nordfriesland, zu dem die beliebten Ferieninseln Sylt, Föhr und Amrum gehören. Hier kostete der Quadratmeter im Bestand 2024 durchschnittlich 8.331 Euro &#8211; der zweithöchste Wert in ganz Deutschland. Doch auch in Nordfriesland sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr real um minus 8,1 Prozent.</p>
<p>Den geringsten Preisrückgang unter den zehn Regionen mit den höchsten Quadratmeterpreisen verzeichnete der Landkreis Aurich: In der niedersächsischen Ferienregion, zu der die Inseln Juist, Norderney und Baltrum gehören, sanken die Preise für Eigentumswohnungen im Jahr 2024 real nur um minus 1,9 Prozent. Vereinzelt stiegen die Immobilienkosten an der Küste auch: im Kreis Wesermarsch real um 8,7 Prozent, im Kreis Wittmund um 3 Prozent, im Kreis Cuxhaven um 2,6 Prozent (alle Niedersachsen) und im Kreis Schleswig-Flensburg (Schleswig-Holstein) um 7,6 Prozent.</p>
<h3><b>Top 10 der teuersten Regionen </b></h3>
<p>Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Bestand in deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten</p>
<p><b>Quadratmeter-Preis 2024 in Euro / </b>Kaufpreisveränderung in Prozent (inflationsbereinigt)</p>
<ol class="naxml-ol">
<li>München, Stadt <b>8.787 Euro/qm;</b> -3,5 %</li>
<li>Nordfriesland, Lkr. <b>8.331</b> <b>Euro/qm;</b> -8,1 %</li>
<li>Miesbach, Lkr. <b>7.829</b> <b>Euro/qm;</b> -6,2 %</li>
<li>München, Lkr. <b>6.708</b> <b>Euro/qm;</b> -4,7 %</li>
<li>Starnberg, Lkr. <b>6.630</b> <b>Euro/qm;</b> -9,9 %</li>
<li>Aurich, Lkr. <b>6.230</b> <b>Euro/qm;</b> -1,9 %</li>
<li>Hamburg, Stadt <b>6.191</b> <b>Euro/qm;</b> -2,8 %</li>
<li>Frankfurt am Main, Stadt <b>6.160</b> <b>Euro/qm;</b> -2,5 %</li>
<li>Garmisch-Partenkirchen, Lkr. <b>6.132</b> <b>Euro/qm;</b> -4,9 %</li>
<li>Ebersberg, Lkr. <b>5.75</b><strong>1</strong> <b>Euro/qm;</b> -4,1 %</li>
</ol>
<p><em>Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI</em></p>
<p>Besonders günstig sind die Kaufpreise nach wie vor in den meisten Regionen Mitteldeutschlands. Im Durchschnitt kostete eine Bestandswohnung 2024 über alle sächsischen Landkreise und kreisfreien Städte 1.743 Euro pro Quadratmeter. In Thüringen waren es im Schnitt 1.613 Euro und in Sachsen-Anhalt nur 1.448 Euro. Die günstigste Region für Immobilienkäufer*innen war 2024 der Vogtlandkreis in Sachsen. Dort kostete Wohneigentum durchschnittlich nur 917 Euro pro Quadratmeter. Auch im thüringischen Landkreis Greiz (951 Euro) und im sächsischen Erzgebirgskreis (995 Euro) lagen die Quadratmeterpreise im vergangenen Jahr im dreistelligen Bereich.</p>
<h3><b>Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2025</b></h3>
<p>Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Preisanalyse, die den ersten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann /Senior Researcherin Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)), die Immobilienpreisentwicklung in den 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht.</p>
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<p>Hier geht es zum vollständigen <a href="https://www.postbank.de/unternehmen/medien/meldungen/2024/juni/wo-eigentum-oft-guenstiger-ist-als-miete.html" target="_blank" rel="noopener">Postbank Wohnatlas 2025</a></p>
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<p>Pressemitteilung 28. Juni 2025 <a href="https://www.postbank.de" target="_blank" rel="noopener">Postbank</a></p>
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		<title>vdp-Immobilienpreisindex Q4/2024: Immobilienpreise schließen 2024 mit Plus ab</title>
		<link>https://immovation.immobilien/vdp-immobilienpreisindex-q4-2024-immobilienpreise-schliessen-2024-mit-plus-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[immovation_marketing]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 10:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Immobilien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://immovation.immobilien/?p=3259</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem die Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig waren, konnten sie sich im Jahr 2024 leicht erholen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>vdp-Immobilienpreisindex Q4/2024 steigt um 1,8 % auf Jahressicht</h4>
<p>Nachdem die Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig waren, konnten sie sich im Jahr 2024 leicht erholen. Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte 178,4 Punkte im vierten Quartal 2024. Damit lag er 1,8 % oberhalb des Wertes aus dem vierten Quartal 2023. Gegenüber dem direkten Vorquartal belief sich der Preisanstieg auf 0,6 %.</p>
<p>Die dem vdp-Index zugrunde liegenden Zahlen werden seit 2010 quartalsweise von vdpResearch erhoben. Sie decken die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien ab und basieren – im Gegensatz zu anderen Preisindizes – auf der Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten.</p>
<p>Ursächlich für den Preisanstieg im vierten Quartal 2024 war vor allem die positive Entwicklung der Wohnimmobilienpreise. Im Vergleich zum Abschlussquartal 2023 nahmen diese um 2,1 % zu. Vom dritten zum vierten Quartal 2024 betrug das Plus 0,7 %. Erstmals seit Mitte 2022 wiesen auch die Preise für Gewerbeimmobilien, die sich aus Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreisen zusammensetzen, in Summe wieder ein Wachstum beim Vergleich mit dem Vorjahresquartal auf (+0,5 %). Gegenüber dem direkten Vorquartal erhöhten sich die Preise für Gewerbeimmobilien um 0,3 %.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Entwicklung der Immobilienpreise ist wieder durchgängig positiv, aber eine dynamische Aufwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht&#8221;. Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>„Die Entwicklung der Immobilienpreise im Jahr 2024 ist wieder durchgängig positiv, was die vor einigen Quartalen eingetretene Stabilisierung verfestigt. Angesichts der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen ist das durchaus bemerkenswert“, stellte  Jens Tolckmitt (vdp-Hauptgeschäftsführer) heraus. „Eine dynamische Aufwärtsbewegung ist aber weiterhin nicht in Sicht. Vor allem am Gewerbeimmobilienmarkt herrscht weiterhin Zurückhaltung. Dort hält die Seitwärtsbewegung an.“</p>
<h2>Wohnimmobilien: Preise für Mehrfamilienhäuser legen deutlich zu</h2>
<p>Der Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Deutschland um 2,1 % gegenüber dem vierten Quartal 2023 beruhte insbesondere auf der positiven Entwicklung der Preise für Mehrfamilienhäuser, die im gleichen Zeitraum um 2,9 % gegenüber dem Schlussquartal 2023 zulegten. Die Preisentwicklung des selbst genutzten Wohneigentums, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, fiel dagegen mit +1,2 % etwas geringer aus. Beim Preisvergleich mit dem direkten Vorquartal standen Wachstumsraten von 1,1 % bei Mehrfamilienhäusern sowie von 0,3 % bei selbst genutztem Wohneigentum zu Buche – beide Entwicklungen zusammen ergaben ein Plus der Wohnimmobilienpreise vom dritten zum vierten Quartal 2024 in Höhe von 0,7 %.</p>
<p>Folge des immer weiter zunehmenden Wohnungsmangels in Deutschlands war neben den beobachteten Preissteigerungen auch ein erneuter Anstieg der Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern um 4,6 % auf Jahres- und um 1,0 % auf Quartalssicht. Die Renditen von Mietobjekten, gemessen am vdp-Index für Liegenschaftszinsen, nahmen gegenüber dem vierten Quartal 2023 um 1,6 % zu. Dies bedeutete den geringsten Renditezuwachs seit dem dritten Quartal 2022.</p>
<blockquote><p>„Es ist völlig unverständlich, dass die Wohnungspolitik im Wahlkampf nur eine Nebenrolle spielt.“ Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>„Dass die Wohnungspolitik im aktuellen Bundestagswahlkampf – wenn überhaupt – nur eine Nebenrolle spielt, ist völlig unverständlich. Die Schaffung von mehr Wohnraum gehört zu den aktuell drängendsten politischen und sozialen Aufgaben, sie birgt in gesellschaftlicher Hinsicht großen Konfliktstoff. Die neue Bundesregierung wird hier besonders gefordert sein, schnell umfassende und zielführende Maßnahmen zu ergreifen, die den Wohnungsbau vor allem in den Großstädten ankurbeln“, erklärte Tolckmitt.</p>
<h2>Wohnen Top 7: Durchweg Preisanstiege im Jahres- und Quartalsvergleich</h2>
<p>Im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet zogen die Wohnimmobilienpreise in den Top 7-Städten im vierten Quartal 2024 noch etwas stärker an. Wohnobjekte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verteuerten sich im Durchschnitt um 2,3 % gegenüber dem Abschlussquartal 2023. Im Vergleich zum direkten Vorquartal war in den Metropolen ein Preisanstieg in Höhe von durchschnittlich 0,9 % festzustellen.</p>
<p>Alle Top 7-Städte wiesen sowohl im Jahres- als auch im Quartalsvergleich Preiszuwächse auf. Gegenüber dem Abschlussquartal 2023 fiel das Wachstum in Köln mit 3,8 % am höchsten aus. Wogegen sich in Stuttgart (0,3 %) und Düsseldorf (0,8 %) nur leichte Zuwachsraten zeigten. Beim Vergleich mit dem dritten Quartal 2024 reichte die Spanne der Preisanstiege bei den Wohnimmobilien in den Metropolen von 0,4 % Stuttgart bis zu 1,4 % in Köln und München.</p>
<p>Durchweg positiv entwickelten sich in den Top 7-Städten die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern. Im Durchschnitt belief sich der Anstieg auf 3,9 %. Die geringste Erhöhung zeigte sich dabei in Köln mit 2,6 %. Stuttgart wies wiederum mit 4,6 % die stärkste Erhöhung der Neuvertragsmieten auf, gefolgt von Berlin (4,4 %). Das Renditewachstum, gemessen am vdp-Liegenschaftszinsindex, betrug in den Top 7-Städten durchschnittlich 1,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal 2023, wobei die einzelnen Entwicklungen uneinheitlich waren. Während die Rendite in Köln fiel (-1,5 %), erhöhte sie sich in den anderen sechs Metropolen, am deutlichsten in Stuttgart (+4,0%).</p>
<h2>Gewerbeimmobilien: Büropreise ziehen erstmals seit 2022 wieder etwas an</h2>
<p>Zum leichten Anstieg der Gewerbeimmobilienpreise um 0,5 % auf Jahres- und um 0,3 % auf Quartalssicht trugen insbesondere die Büroimmobilienpreise bei. Büros verteuerten sich zwischen den Schlussquartalen 2023 und 2024 um 0,7 %. Dies war auf Jahressicht die erste Preiszunahme bei Büroimmobilien seit dem dritten Quartal 2022. Gegenüber dem direkten Vorquartal bewegten sich die Büropreise um 0,2 % nur minimal aufwärts. Die Einzelhandels-Immobilienpreise verzeichneten im vierten Quartal 2024 einen geringfügigen Preisrückgang in Höhe von 0,2 % im Vergleich zum vierten Quartal 2023. Gegenüber dem dritten Quartal 2024 notierten die Preise für Handelsimmobilien dagegen um 0,4 % höher.</p>
<p>Büro- und Einzelhandelsobjekte wiesen im Schlussquartal 2024 Zuwächse sowohl bei Renditen als auch bei Neuvertragsmieten auf. Während sich der Anstieg der Mieten bei Büros auf 2,7 % belief, stand bei Handelsimmobilien ein Mietplus von 3,0 % zu Buche – jeweils verglichen mit dem vierten Quartal 2023. Die positiven Renditeentwicklungen, gemessen am vdp-Liegenschaftszinssatzindex, betrugen bei Büroimmobilien auf Jahressicht 2,0 %, bei Handelsobjekten 3,2 %.</p>
<h2>Ausblick: „Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands muss gestärkt werden“</h2>
<p>Die noch amtierende Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose kürzlich erneut deutlich nach unten korrigiert und erwartet für 2025 nun nur noch ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,3 %. In den Jahren 2023 und 2024 war die deutsche Wirtschaft sogar geschrumpft. Vor diesem Hintergrund betonte Tolckmitt: „Deutschland steht vor einem entscheidenden Jahr. Es muss gelingen, endlich spürbare wirtschaftspolitische Impulse zu setzen. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken, Wirtschaftswachstum stimulieren und sich so auch positiv auf den Immobilienmarkt auswirken.“</p>
<blockquote><p>„Eine belastbare Einschätzung der zukünftigen Preisentwicklung ist mit großen Unsicherheiten behaftet.“ Jens Tolckmitt</p></blockquote>
<p>Er ergänzte, dass eine belastbare Einschätzung der zukünftigen Preisentwicklung mit großen Unsicherheiten behaftet sei. Viel hänge von der wirtschaftlichen Entwicklung und davon ab, ob die Investorennachfrage in den nächsten Quartalen anziehe. Zudem sei weiterhin die langfristige Auswirkung mobilen Arbeitens auf die Nutzung von Büroimmobilien ungewiss.</p>
<hr />
<p>vdp-Immobilienpreisindex Q4/2024: Der vdp veröffentlicht vierteljährlich den Immobilienpreisindex.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung <a href="https://www.pfandbrief.de/site/de/vdp.html" target="_blank" rel="noopener">vdp</a> vom Februar 2025</p>
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